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Blutspendezentren

Im Blutspendezentrum werden aus Blut verschiedene Blutprodukte gewonnen: Nach der Blutspende wird das Vollblut in der Regel zentrifugiert und aufgetrennt in Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Leukozyten (weiße Blutzellen), Thrombozyten (Blutplättchen) und Blutplasma. So erhalten die Empfänger nur die Bestandteile, die sie benötigen – und die Blutprodukte lassen sich länger vorhalten. Allerdings müssen die einzelnen Blutbestandteile unterschiedlich behandelt und konserviert werden. Air Liquide Medical versorgt Blutspendezentren und Blutbanken zuverlässig mit den dazu nötigen medizinischen und technischen Gasen.

Alle Gase aus einer Hand
Air Liquide Medical deckt den gesamten Gasbedarf von Blutspendezentren ab: vom medizinischen Sauerstoff für die Notfallversorgung über Flüssig-Stickstoff für die Kryokonservierung bis zu lebensmittelkonformem CO2 für den Getränkeautomaten.

LIN-Service: zuverlässige und flexible Versorgung mit flüssigem Stickstoff
Blut und Blutprodukte sind verderbliche Waren: Während gekühltes Erythrozyten-Konzentrat lediglich einige Wochen gelagert werden kann, lässt sich gefrorenes Frischplasma (GFP) rund zwei Jahre lang vorhalten. Kryokonservierte Blutprodukte hingegen sind nahezu unbegrenzt haltbar. Zwar gilt bei fast allen Blutkonserven die Faustregel “je frischer, desto besser” – aber in manchen Fällen ist eine Kryokonservierung durchaus sinnvoll, zum Beispiel zur besseren Versorgung von Patienten mit seltenen Bluttypen, zur Eigenblutvorsorge vor einer geplanten Operation oder wenn Antikörper gegen hochfrequente Antigene vorliegen. Auch das langfristige Einlagern von Nabelschnurblut in einer Nabelschnurbank kann Leben retten: Nabelschnurblut enthält blutbildende (hämatopoietische) Stammzellen und kommt beispielsweise zur Behandlung von Leukämie oder Stoffwechselerkrankungen zum Einsatz. Air Liquide Medical liefert den Flüssig-Stickstoff, der die nötige Kälte für eine Kryolagerung bereitstellt.